Die Politik der JuLe NRW

JuLe NRW (Projekt des AK Jugend der LAG Lesben in NRW )
ist ein landesweiter Zusammenschluss lesbischer Mädchenarbeit in lesbisch- schwulen Jugendeinrichtungen in NRW.

Insgesamt gibt es inzwischen sechs Einrichtungen, in denen professionell pädagogische Jugendarbeit (offene Jugendarbeit, Beratungs- und Bildungsarbeit) für die Zielgruppe lesbisch-schwule Jugendliche stattfindet:

  • Jugendzentrum „anyway“ in Köln
  • “café freiRAUM.“ in Bochum
  • Jugendzentrum „SUNRISE“ in Dortmund

Die drei Einrichtungen in Trägerschaft des SVLS e.V.:

  • „The Point“ in Gelsenkirchen
  • „enterpride“ in Mülheim a. d. Ruhr
  • “Cafe Vielfalt“ in Essen

Lesbische Mädchen und ihre Themen müssen in der Öffentlichkeit präsenter werden!

Daher hat sich der AK Jugend zum Ziel gesetzt:

Die pädagogische Arbeit lesbisch- schwuler Jugendeinrichtungen in NRW miteinander zu vernetzen, die Jugendlichen, die lesbische Mädchenarbeit sowie die Bildungs- und Freizeitangebote für lesbische Mädchen und junge Frauen sichtbarer zu machen.

Die hauptamtlichen Pädagoginnen wollen:

  • lesbische Mädchen im „Coming- out – Prozess begleiten und ihnen eine selbstbewusste sexuelle Identitätsentwicklung ermöglichen.  
  • lesbischen Mädchen „eigene Räume“ im öffentlichen Raum zur Verfügung stellen
  • lesbischen Mädchen Austausch und Spaß mit anderen lesbischen Mädchen ermöglichen
  • lesbischen Mädchen die Möglichkeit bieten, an verschiedenen themenspezifischen Freizeit- und Bildungsangeboten teilzunehmen.  
  • lesbischen Mädchen politische Bildung und ein Grundwissen an feministischer Theorie,  Gender Studies und Queer Theory vermitteln.

Geplant für das Jahr 2009 sind vier Aktionen für lesbische Mädchen und junge Frauen im Alter vom 14. bis 26. Lebensjahr. Die Aktionen selber sollen möglichst vor Ort in unseren Einrichtungen stattfinden, um unsere Angebote und Einrichtungen bekannter zu machen.

JuLe NRW …

Was ist das denn für eine Abkürzung?
Was hat das mit uns „Gorizis“ zu tun???

 


JuLes sind Junge Lesben, also die Gorizis in Nordrhein Westfalen. Wir (Linda, Marsha, Steffi & Jana) starten viele verschiedene, spannende, lustige, actionreiche, gemütliche, laute, leise, geschichtliche, aufregende… Events für Euch!

 

Zu finden sind wir hier:

  • Jugendzentrum „anyway“ in Köln
  • „café freiRAUM.“ in Bochum
  • Jugendzentrum „The Point“ in Gelsenkirchen
  • Jugendzentrum „enterpride“ in Mülheim a. d. Ruhr
  • Jugendzentrum  „Cafe Vielfalt“ in Essen 
  • Jugendzentrum „SUNRISE“ in Dortmund
  • natürlich auch im Forum!

…und auch unsere gemeinsamen Aktionen finden abwechselnd in den Treffs statt!

Also wie wär´s mit Speeddating, einer Lesung mit Mirjam Müntefering, einer Spurensuche durch die Frauenbewegung oder einem Musik-Workshop?? Hier erfährst Du mehr!

Wir freuen uns auf „alte & neue“ Gesichter
Steffi, Jana, Marsha & Linda

Teamerinnenfoto

Informationen für PolitikerInnen, PädagogInnen und Interessierte.

Raus aus der Sucht!

In Berlin eröffnet Antisucht-Mädchenprojekt

Seit sieben Jahren arbeitet Katharina Sonn mit vielen anderen am neuen Projekt der „FrauSuchtZukunft“. Das neu eröffnete Projekt „catch up :)“ richtete sich speziell an suchtmittelabhängige Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren.

Warum nur für Mädchen?

Eine Frage stellt sich da doch schnell: Wieso ein Mädchenprojekt? Immerhin sagen viele Statistiken, dass Komasaufen eher ein männliches Phänomen sei. Aber vielleicht ist gerade das ein Problem.

Weibliche Identifikationsfiguren unterscheiden sich eben enorm von männlichen – logische Konsequenz: Eine andere Vorgehensweise ist gefragt, und genau das will catch up 🙂 bewirken. Das Projekt will den Mädchen mit auf den Weg geben: Ich kann meine Zukunft selbst bewegen. Ich habe in der Hand, was ich tue.  Geschlechtsisolierte Arbeit heißt aber nicht, dass das Projekt nur für Lesben oder Menschen mit einer Abneigung gegen Männer gedacht ist, im Gegenteil, Zusammenarbeit ist wichtig.

Zielgruppe

Meist erreichen Mädchen das Projekt, die schon im betreuten Wohnen leben, und deren Betreuer sich Sorgen machen, also, wenn die Familie schon nicht mehr intakt ist. „Der Betreuer ersetzt dann schon die Mutter, deren Aufgabe das eigentlich wäre,“ so Katharina Sonn. Auf die Frage, wieso gerade ein Projekt für junge Mädchen, antwortete sie: „Bei FrauSuchtZukunft haben wir in den letzten Jahren eines festgestellt: Die Patienten werden immer jünger, bis zu 20, 19, 18 Jahren.“ Und ein speziell auf so junge Mädchen ausgerichtetes Projekt fehlte noch.

Finanzierung

catch up 🙂 finanziert sich aus Unterstützung und Spenden, die Kosten für die jeweilige Beratung übernimmt das Jugendamt. Auch Schirmherrin Ulrike Folkerts hat zum Gelingen des Projektes beigetragen.

Und jetzt, wo es offiziell eröffnet ist, bleibt eigentlich nur noch, möglichst vielen Mädchen von diesem Projekt zu erzählen, damit vielleicht Mädchen, die allein nicht mehr weiter wissen, eine Anlaufstelle haben.

Von Berlin in die Welt

Zu finden ist catch up 🙂 in Berlin, aber wenn dadurch vielen Mädchen geholfen werden kann, wer weiß, vielleicht schlägt es Wellen in andere deutsche Städte, denn die Notwendigkeit eines solchen Projekts darf und kann nicht unterschätzt werden, denn, ein bisschen Statistik zum Schluss: In einem Bericht der Süddeutschen (August 2008) heißt es, während es 2003 962 Jugendliche waren, die mit akutem Alkoholrausch in ein Krankenhaus kamen, waren es 2007 schon 1822 – 688 davon Mädchen.

Ein paar Daten am Rande…

Projekt: catch up 🙂
Ansprechpartnerin: Katharina Sonn
Initiiert von: StoffBruch / FrauSuchtZukunft
Schirmfrau: Ulrike Folkerts

Fanfiction Wettbewerb

Comics und Texte zu „Mädchen in Uniform“ gesucht!

Du schreibst oder zeichnest gerne? Dann warst Du beim ultimativen Fanfiction Schreib- und Comicwettbewerb genau richtig!

50 Jahre „Mädchen in Uniform“ (Filmversion von 1958) und das 70. Geburtstagsjahr von Romy Schneider sind waren Grund genug, diesen
Film zur Grundlage des Gorizi-Fanfiction Wettbewerbs zu machen.

Was ist Fanfiction überhaupt?

Fanfiction kreative Umgang mit Werken, die nicht von einer selbst geschrieben (oder in unserem Fall verfilmt) wurden. Meistens werden Randcharaktere weiter ausgeführt, neue Enden erfunden oder die (Haupt-)Geschichte weitergedacht.

Das Urheberinnenrecht ist dabei häufig ein Problem, jedoch nicht für den Gorizi-Fanfiction Wettbewerb: Die Produktionsfirma von „Mädchen
in Uniform“, CCC-Film, hat den Wettbewerb genehmigt.

Jury

Nach einer Onlineabstimmung, werden wurde die besten Geschichten und Comics von unserer Jury bewertet:

Claudia Gehrke

Gründerin und Verlegerin des Konkursbuchverlags und Autorin
zahlreicher Publikation im Bereich Frauen, Sexualität und Kunst.

Tanja Gerstel

Gründerin und Verlegerin des Butze-Hörbuchverlags.

Doris Hermanns

Antiquariat Vrouwenindruk, Utrecht, und in der Redaktion der Virginia Frauenbuchkritik. Sie arbeitet derzeit an einer Biografie von Christa Winsloe, der Autorin von „Mädchen in Uniform“.

Andrea Krug

Zusammen mit Dagmar Schadenberg Verlegerin des Verlags Krug
und Schadenberg
unter dem Motto „Frauen im Sinn“.

Katharina Makowski

Schriftführerin des Vereins zur Förderung und Verbreitung
von Frauenliteratur und Hauptamtliche der Frauenbibliothek Mainz.

Birte Rohles

diplomierte Kulturwissenschaftlerin, mit Unterbrechungen seit 10 Jahren in der Verlagsbranche tätig, seit 2005 beim Querverlag. Nebenbei engagiert sie sich in diversen Projekten, z.B. beim FrauenLesben Sportverein Seitenwechsel.

Bettina Westhausen

zuständig für Development, Cast und Redaktion, sowie Autorin bei CCC Film. Arbeitet aktuell an einer Kinderbuchreihe. Sie spielte „Bobby“ in der Immenhof-Serie.

Vanessa Wieser

Verlagsleiterin des Milena Verlages in Wien.

Einsendeschluss war der 12.01.2009, 23:59 Uhr.