Hilfe! Ich bin nur an wesentlich älteren und unerreichbaren Frauen interessiert

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  • Dieses Thema hat 11 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 8 Monaten, 3 Wochen von
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi
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  • #35027
    iamaprincess
    Teilnehmer

    Hey ich brauche mal eure Hilfe!

    Ich bin ein 15 Jähriges lesbisches oder pansexuelles Mädchen, aber darum geht es ja grade gar nicht.

    Jedenfalls bin ich seit etwas mehr als 7 Monaten unglaublich in meine Lehrerin verliebt. Immer wenn ich sie sehe wird mir immer unglaublich warm im Bauch und im Herz und sie ist der Grund weshalb auch die schlimmsten Tage wieder zu besseren Tagen werden. Wir haben auch sehr regelmäßigen Kontakt per Email und machen auch sehr oft was in den Pausen zusammen.

    Auch bevor ich in sie verliebt war hatte ich immer das Problem dass mich immer eher Frauen ab 20 eher interessiert haben. Aber bis jetzt wurde ich irgendwie immer nur verletzt.

     

    Ich würde mich freuen wenn mir jemand helfen würde 🙂

    Noel

    #35030
    Tamara
    Teilnehmer

    Meine erste lesbische Liebe war auch meine Lehrerin. Ich schrieb mit ihr viel und ja, ich wollte mit ihr so viel wie möglich Kontakt haben. Also kenne ich deine „Problematik“.

    Es ist gut möglich, dass du meist ‚ältere‘ Frauen bevorzugst, da sie eben diese jugendlichen Flausen nicht im Kopf haben. Und du siehst in deiner Schule wie all die anderen Mädchen drauf sind, da ist eine Lehrerin oder auch jede Frau auf der Straße um einiges anders.

    #35031
    iamaprincess
    Teilnehmer

    danke für deine antwort:)

    #35120
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    Warum glaubst du stehst du vorwiegend auf deutlich ältere Frauen (Im Mutteralter)?

    Sind es deren leitfigürlichen Charaktereigenschaften?

    Ich finde Lehrerinnen sind äußerst abtörnend. Sie lehren das, was ihnen Politiker auftragen (Nachplapperinnen) sind oftmals lesbenfeindlich und antifeministisch eingestellt. Ihre Haltung zum Leben ist typisch rechts oder religiös, auf jeden Fall abstoßend.

    Bei mir waren die Lehrerinnen sogar im Omaalter – als noch mal abschreckender mit denen intimer werden zu wollen!

    Ich kenne aber dein Problem mit dem [i]Unerreichbar[/i]. Nur liegt es bei meinen nicht am Altersunterschied, sondern an Werten wie dem Äußeren, soziale Schichtzugehörigkeit bes. Einkommen und Beruf, dann noch Lebensplanung.
    Solche die mich interessieren, interessieren sich nicht zurück, weil deren Ansprüche ans Leben und an PartnerIN meinen komplett entgegengesetzt sind oder sich unterscheiden.

    Beispiele:

    Alpha will Kinder,  Omega hält die Fortpflanzung für unethisch.Alpha ernährt sich karnivor, Omega zumeist vegan oder vegetarisch.
    Alpha ist religiös, Omeg antireligiös.
    Alpha schminkt sich ist feminin, Omega wie aus dem letzten Loch und geschlechtlich optisch eher jungenhaft. Alpha hat ein Beruf evtl. ist sie sogar Studierte und auf den Weg richtig Karriere zu machen, bei Omega ist aber Beruflosigkeit und kein Abschluss, Hartz4 oder Grundsicherung oder komplette Mittellosigkeit vorherrschend.

    … usw.

    Gegensätze ziehen sich an heißt es aber Frauen sind keine Magnete. Nur die Omegas sind dazu gezwungen nach oben zu schauen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    #35121
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    Glaube das Sexualisieren, Schwärmen  kann auch der Versuch sein, noch was vom Kuchen abzubekommen als Omega.

    #35124
    iamaprincess
    Teilnehmer

    Danke für die Antwort. Meine Lehrerin ist aber eben nicht im Mutteralter sondern höchstens 30 und damit auch keine ,,Oma“. Außerdem sexualisiere ich sie nicht, und homophob ist sie auch nicht. Ich bin bei ihr geoutet.

    Liebe Grüße:)

    #35127
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    Warum ist 30 kein Mutteralter und hat sie dir gesagt wie alt sie ist, weil du liest dich als würdest du es nicht wissen?

    Auf jeden Fall sind Lehrerinnen verbeamtet und ich habe mit denen grundsätzlich keine positiven Erfahrungen gemacht. Da würde ich lieber noch mit einer Krankenschwester ausgehen, aber die sind auch nicht gerade super lesbenfreundlich und feministisch oje… naja egal.

     

    Ich wünsche dir noch ein schönen Abend. Die Altersdifferenz von 15 zu ca. 30(+) finde ich persönlich nicht gut. Du fändest bestimmt auch eine nette Freundin in deinem Alter.

     

    LG

    #35167
    sabo
    Teilnehmer

    Ich habe mich auch in meine nun ehemalige Lehrerin unglaublich verliebt. Allerdings wusste ich damals nicht, dass ich lesbisch bin bzw. habe es nicht gecheckt.

    Dir würde ich raten, falls du niemand anderen kennenlernst: wenn du die Kraft hast, gedulde dich bis zu deinem Abschluss, bevor du ihr gegenüber deine Gefühle offenbarst oder irgendwie kennlich machst, dass du sie mehr magst, als nur eine Lehrerin.

    Ich selbst habe immer den Kontakt zu meiner Lehrerin gesucht als Schülerin, in den Pausen mit ihr geredet, ihren Leistungskurs in der Oberstufe besucht… und tatsächlich haben wir jetzt nach 4 Jahren imme rnoch Kontakt, was mich soooo glücklich macht! Wir sind zwar nicht zusammen, da sie hetero ist, aber der Kontakt ist da 🙂

    LG sabo

    #35184
    iamaprincess
    Teilnehmer

    Heyyy, danke für deine Antwort:) Sehr lieb von dir wirklich. Danke für deine Tipps und ja ich werde versuchen diese anzuwenden. Ich habe aber mittlerweile nach 10 Monaten die Gefühle für sie verloren, sehe sie jetzt eher als eine beste Freundin oder sowas. Würde aber trotzdem gerne mit ihr Kontakt haben weshalb ich sie nach dem Abschluss fragen werde, denke ich.

    Und jaaa ich habe jemanden gefunden danke 🙂

     

    Scout:)

    #35190
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    @sabo

    Wir sind zwar nicht zusammen, da sie hetero ist

    Glaubst du an so was wenn vermeintliche Heten das sagen?

    Ich finde es gibt deutlich gewichtigere Ursachen, wieso eine dann ablehnt mit einer Frau zusammen zu sein, Gefühle nicht erwiedert usw.

    Das hängt mit ihrer Erziehung und Lebenssituation stark zusammen. Solche Frauen die behauptet sie seien hetero, die schätze ich mal gekonnt als heterosexistisch ein.

    Vielleicht sieht sie in dir keine Partnerin, weil du weniger Geld verdienst, das gesellschaftliche und verwandtschaftliche Ansehen mit dir weniger wäre und so was.

    Wenn Frauen sich an solchem Anspruchdenken festbeißen, sind die „hetero“sexistisch und das meint antifeministisch mit.

    Ich will noch mal darauf hinweisen, dass Lehrerinnen = Staatsdienerinnen sind. Sie sind nicht mal nur beruftätige Frauen im Patriarchat, sondern verbeamtet und ihr Sinn und Zweck ist es durchaus reaktionäre oder progressive aber immer patriarchalkonforme Inhalte den nächsten Generationen zu lehren.

     

    Ich für meinen Teil finde, Lehrerinnen sind meistens wie Frauen im Pflegeberuf (hatte da schon einige Erfahrungen) oder bei Justiz und noch höher, allermeist antifeministisch.

    Antifeministisch heißt auch sie sind lesbenfeindlich, obwohl ich damit nicht behaupten will, dass die bekannte amerikanische weiße „Frauenrechtsbewegung“ lesbenfreundlich gewesen wäre.

    Es war vielmehr eine weiße amerikanische Mutterrechtsbewegung, die sowohl schwarze als auch lesbische, unterschichts, behinderte usw. Frauen ausschloss.

    Jede heutige echte Feministin weiß aber, dass Lesbenrechte und lesbische Interessen und die Rechte schwarzer Frauen, behinderter, kinderlosfreier, veganer Frauen usw. wie deren Interessen  Frauenrechte und Fraueninteressen sind und Frauensolidarität überall gefördert und gefordert werden muss. Ich will damit auch sagen, speziesübergreifend. Kühe, Hühner, Säue, Hündinnen, Katzen, Schnecken, Spinnen… dürfen uns nicht egal sein. Sie sind von Männergewalt betroffen wie wir, nur heißt was bei uns Antifeminismus genannt wird, bei ihnen Speziesismus. Beides sind uralte und starke Pfeiler des Patriarchalismus, den wir sprengen müssen, um Leid zu reduzieren statt zu mehren.

     

    LG

    #35235
    dreamgirl99
    Teilnehmer

    @Kate

    Ich würde nicht sagen, dass die meisten der Lehrer*innen lesbenfeindlich sind. In meiner Oberschule war zum Beispiel eine Lehrerin, die lesbisch ist und mit einer Frau zusammenlebt. Sie hat es nicht versteckt, sondern sie stand selbstbewusst dazu. Ich fand es richtig cool, weil es sein kann und wahrscheinlich auch so ist, dass es immer noch wenige Leherer*innen gibt, die offen dazu stehen, wenn ihre Sexualität nicht dem Hetero-Sein entspricht. Weil hetero zu sein heutzutage in unserer Gesellschaft immer noch am meisten angesehen und das ist, was aktuell am meisten vertreten ist. Doch es gibt ja nicht nur lesbisch, hetero, sondern vieles dazwischen und eine Person, die sich nicht outet, müsste nicht unbedingt gleich nur hetero sein, sondern sie könnte auch bi sein etc. Aber wenn eine Person sagt, sie ist hetero, dann sage ich nicht, dass sie es nicht ist, sondern sie sieht sich so, das ist ihre momentane Identität.

    Außerdem, auch im Pflegeberuf und in der Justiz gibt es bestimmt auch Berufstätige/Azubis…, die nicht antifeministisch sind, wobei ich das nicht so genau sagen kann, weil ich dazu keine eigenen Erfahrungen habe.

    Kann schon sein, dass der Patriarchalismus noch an vielen Ecken vertreten ist, aber es hat sich, zumindest in Deutschland, schon etwas geändert, nicht überall, aber es gab einen Wandel. Mehr Frauen* sind berufstätig geworden, es ist nicht nur größtenteils die Frau*, die sich um ihr Kind bzw. ihre Kinder kümmert und eine Familie kann eine Familie sein, wenn sie keinen Nachwuchs bekommt oder verschiedene Familenformen aufweist. Es gibt nicht nur die Familienform, die aus einer Kernfamilie besteht, es gibt Regenbogenfamilien, Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Adoptivfamilien und vieles mehr. Eigentlich können wir auch sagen, dass es alles gibt, nicht nur bezogen auf Familien.

    Ich verstehe aber auch, dass es noch viel mehr von allem geben könnte und die Welt insgesamt offener sein sollte, was auch die Rechte von uns betrifft.

    Liebe Grüße

    SunsetLover

    #35256
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    @dreamgirl99

    Na muss dir widersprechen bei allem. Ich will erst mal zu deinem Text sagen, dass auch zu Hitlerzeiten die Frauen arbeiten mussten. Und nicht wenige Nazifrauen (Antifeministinnen) haben gern in Klapsen und KZLagern gearbeitet 🙄 Daran soll sich was geändert haben? Vielleicht aber nichts hat sich verbessert für die Gejagten!

    Heutzutage sind kinderlose ledige und verwittwete oder alleinerziehend Frauen immer noch armutsgefährdeter und ärmer als weiße Männer. Die Steuerklassen haben sich nicht verbessert. Die alten wilhelmischen Gesetze nicht. Wir sind genauso machtlos wie noch zu Lutherzeiten und davor. Wie im Jemen. Du kannst dir von Hannelore Schröder paar Bücher durchlesen, wirst feststellen, dass sie die auch erst heute nach dem Frühstück geschrieben haben könnte so aktuell ist der Inhalt.

    Die Wahrheit ist gar nichts hat sich für uns verbessert. Vieles ist teurer und grausamer gegen uns geworden.

    Die meisten Frauen glauben wie du, was du aufgezählt hast wäre eine Verbesserung. Ist es aber in keinster weise. Das Patriarchat übt jeden Tag weiterhin ungehindert seine Gewalt aus.

    Ich finde es schade, dass die meisten Frauen dabei mitmachen. Es sind Antifeministinnen.

    Würde sogar sagen, jede beruftätige Frau die sich nicht für die Abschaffung des Arbeitszwanges einsetzt und daher einfach ihre Arbeit macht, ist antifeministisch. Es gibt übrigens auch antifeministischen Lesben! Sie protestieren nicht, wehren sich nicht, keine klagt sondern redet Männerschmutz schön.

    Traurig ist ja, dass die meisten nicht mal mehr wissen, wodurch sich Antifeminismus manifestiert. Vielleicht fällt es euch deswegen so leicht, patriarchalen Zwängen zu gehorchen ohne diese zu hinterfragen oder sich denen zu widersetzen und was ganz neuartiges zu spinnen.

    Ich war und bin jedenfalls nicht so und sehr daran interessiert ein Femimperium nach meinen Vorstellungen zu weben. Alles muss raus, was nach Pimmel aussieht! Entweder ich lerne endlich das Zeichnen, Programmieren oder so was oder/und muss real das irgendwie hinbekommen.

    Hier auf diesem Drecksplanet finde ich und fand es jedenfalls nie gut. Es war nie schön und wurde bisher nur hässlicher hier. Ich könnte stundenlang aufzählen was hier scheußlich ist, aber viele Feministinnen haben mir da schon einiges abgenommen.

    Vieles ist schlimm, auch weil so viele Frauen so armselig sind und ich wohl die Einzige zu sein scheine, die weiß dass uns Frauen, Zwittern und Tieren viel mehr zusteht als der Dielendreck den wir uns hier zusammen suchen müssen dank der blöden Pimmel überall.

    Wir sollten uns aus dem Sklaventum endlich frei kämpfen. Wir haben verdient frei zu sein und zu regieren, alles so zu schreiben, dass es auf unser Wohl  – und nur auf unseres – gerichtet ist.

    Ich habe Anspruch auf finanzielle Vergütung und Macht, so wie jede mehrfachdiskriminierte Frau, interg. Person. auch. Die Herren werden uns das aber nicht freiwillig geben, also müssen wir das was uns zusteht ihnen aus den Drecksgriffeln reißen.

    Ich bin nicht auf diesem Planet um mich unterdrücken oder mich gleichstellen mit Parasiten zu lassen und dabei zuzusehen wie meinesgleichen abgeschlachtet wird. Ich bin nicht hier um nach der Männerpfeife zu tanzen oder nach derer dressierter Frauen (Antifeministinnen). Sondern ontologisch-religiös ausgedrückt, bin ich mir doch sehr bewusst, dass ich existiere, um meinen rechtmäßigen Platz als Sphinxkriegerin einzunehmen um die unterdrücktesten Lebewesen (welche nun mal Frauen, interg. Personen und weiblich zwittrige Tiere sind) in ein glorreiches Zeitalter alleiniger Macht zu führen. Ein großes Matriarchat dessen Webstruktur auf Wahrheitsverbundenheit, Ethik und Gerechtigkeit baut.

    Wir kriechen derzeit würdelos in der Patrix herum. Unser Ziel muss sein, alles je gewesene,  – da es patriarchal ist – , komplett auszulöschen.

    Und ich werde das Sphinxzeitalter irgendwie gebären entweder künstlerisch oder politisch oder beides. Schließlich ist das private ja auch politisch.

    Mir kann jedenfalls niemand vorwerfen, dass ich meinen Lebenssinn nicht gefunden hätte. Nur dass ich die Energie schwer aufbringe, das umzusetzen. Aber in so einem Umfeld ist das auch kein Wunder. Wenn alle gegen dich sind, musst du ständig aufmerksam und angriffsbereit sein. Das raubt Stärke.

    G

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