Irgendwann nur noch ein „Gedanken-Wirbel“ sein?

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    Hi.

    Glaubt ihr durch irgend etwas wird in Zukunft das Bewusstsein auch komplett vom Körper und vergleichbaren Käfigen gelöst?

    Dann wäre das Bewusstsein vielleicht noch als Wind, Wirbel, Hurricane, Luft zu denken.
    Es wäre keine feste Form.

    Eigentlich wird das Bewusstsein vom Hirn erzeugt und verarbeitet.

    Bewusstsein brauch das Hirn (oder vergleichbare Systeme).
    Vielleicht lohnt sich hier der Vergleich mit Hardware und Software. Das Bewusstsein wäre die Software, die derzeit ohne Hardware nicht abgespielt werden kann oder zumindest ist uns nichts darüber hinaus bekannt.

    Der Transhumanismus würde das Bewusstsein denke ich leider nicht vom Körper verselbstständigen — entbinden,
    sondern techniisiert nur die Entstehung, macht die men-made.

    Den organischen, bakterischen women-made Körper modifieren die Transhumanisten und tauschen ihn gegen ihre Blechkisten aus, die künstliche modifizierte (nekrokriegs) Abbilde des Originals sind.

    Die Idee mit den „Gedanken-Wirbel“ stammt teils aus buddhistischer Lehre und teils aus feministischer Schrift.

    Bei Mary Daly heißt es:

    „Das Lexikon¹ fügt hinzu, daß Wirbel auch „etwas, das dieser schnellen rotierenden Bewegung ähnelt“ sein kann, und illustriert diese Definition mit einem Hinweis auf eine Zukunft, in der „Menschen den Körper abgestreift haben und Gedanken-Wirbel geworden sind.“
    Spinsters müssen nicht „auf die Zukunft hoffen“ um den Körper abzustreifen und zu Wirbeln zu werden. Der wirbelnde Tanz des Sei-ens ist denken/schöpfen/transzendieren der früheren Bewegungsformen von Geist und Körper.“ S. 410, Gyn/Ökologie
    1 bezieht sich auf mirriam-webster für das englische „to spin“.

    Im Moment ist es uns nicht möglich ohne Hirn zu „denken/schöpfen/transzendieren“.

    Sich vorzustellen, ein Gedanken-Wirbel zu sein, ist vielleicht auch fast wie sich vorzustellen nicht zu existieren.

    In beiden Fällen stelle wir uns doch etwas vor, dass wir mit körperlichen Sinnen empfinden – aber ein Körper haben wir als Gedanken-Wirbel gar nicht mehr und Empfindung nicht mehr in der Nichtexistenz.

    Von daher können wir uns diese Zustände nicht in einer direkten Form (betroffenen Position) vorstellen, höchstens als Außenstehende in einer draufschauenden, beobachtenden Position.

    Wir können uns aus der Vogelperspektive vorstellen, was eintreffen würde, würde wir morgen nicht aufwachen.

    Diese Idee wurde bereits in Cartoons und Filmen umgesetzt. Z. B. in „Cosmo und Wanda wenn Elfen helfen“,  „Charlie Alle Hunde kommen in den Himmel“.

    In den Cartoons wird darauf hingewirkt, dass der Protagonist, doch lieber existiert oder wieder existieren will. Die Cartoons sind deswegen pronatalistisch.

    Lg

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