Kennt ihr neue Lez-Filme mit Happy End (No- oder Anti-Drama)?

Start Foren Tipps & Tricks Filme & Kino Kennt ihr neue Lez-Filme mit Happy End (No- oder Anti-Drama)?

  • Dieses Thema hat 3 Antworten und 2 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 11 Monaten von
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi
    .
Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)
  • Autor
    Beiträge
  • #35071
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    Ich kenne denke ich viele Lez Filme und die meisten haben kein Happy End für beide, oder ein offenes Ende.Außerdem beinhalten viele dieser Filme Szenen die für den Male Gaze produziert worden sind und sich an konservativen (hetero-sexistischen, pronatalistischen, antifeministischen) Werten orientieren. Pädophilien werden romantisiert (
    Große Altersunterschiede Lehrerin, Schülerin..).

    Kann ich alles nicht leiden, Verbesserungen kenne ich bislang nicht wirklich.

    Bezogen aufs Happy End, weiß ich, dass es bei „Kiss Mig“ “ Weil ich ein Mädchen bin“ oder „Thelma“, „Below her Mouth“ dazu kommt.

    Die Filme also nicht mehr nennen!.

    Vielleicht sind euch ja neuere bekannt, die den Erwartungen entsprechen.

     

    VG

     

    #35072
    Odesza
    Teilnehmer

    The Carmilla Movie (2017) 🙂

    #35087
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    Aber von 2020, 2021 ist das ja jetzt nicht gerade 8/

    #35088
    Profilbild von einer Goriziehemalige Gorizi

    Hm.., also Ich habe mich erst mal zu The Carmilla Movie belesen. Wirkt auf mich eher weniger sympathisch. Eher so wie die anderen, die ich schon sah.

    Kritik: Es basiert auf der Schauererzählung eines Mannes, dessen Frau depressiv und hysterisch geworden und plötzlich verstorben sei.

    Für mich liest sich das, als hätte er ihr Leid zugefügt und sie umgebracht.

     

    Der Film ist übermäßig von Männern (Drehbuch, Regie). Und offenbar geht es inhaltlich nicht um Verschwesterung mit einer Befeindeten.

    Die Protagonistinnen sehen ziemlich feminin aus (Nicht gut, Male Gaze).

    Die Frauenfreundschaften sind wohl leider konventionell (richten sich nach Männerwerten aus).

    Das mit dem Anglerfisch, der sich als Weibchen herausstellt und viele (weibliche?) Eier legte, die Carmilla zusagt aufzuspüren und umbringen will, wirkt ziemlich misogyn und speziesistisch. Eine Frau die ein Tier umbringt das sich parthenogenetisch vermehrt und dabei mehr weiblichen/zwittrigen Nachwuchs zeugt (keinen männlichen) umbringen, ist symbolischer Antifeminismus für mich.

     

    Mir sagt der Film soweit nicht zu. Andererseits denke darüber nach, mich näher mit diesen „lesbischen Vampiren“ zu befassen. Mir kommt es so vor, als sind das wieder mal Versionen ein und derselben Antifeministin, und nur mit dem Unterschied, lesbisch zu sein, was ja soweit in solchen Filmen nichts anderes heißt, als wie ein Mann eine Frau zu empfinden und zu behandeln.

     

    Das so viele Männer an so wichtigen Stellen beim Film und Buch dran hängen, wirft ein unglaublich schlechtes Bild auf die Story. Auf die Darstellerinnen und alles weitere was mit Film und Buch zu tun hat.

    Woher wissen den Männer was Frauenfreundschaft und lesbische Liebe ist? Ich finde die haben keine Ahnung und sollten sich auch nicht das Recht herausnehmen, so was zu definieren/darzustellen. Es ist ja doch nur wieder ganz oder im Inneren misogyn und daher auch lesbenfeindlich, was dabei rauskommt.

     

     

    Übrigens wollte ich anfügen, ich wollte mehr Filme und Serien sehen, wo die verliebten Frauen androgyn oder butchig/dyke/stud sind. Also eher maskulin, aber Frau und gerne schwarz, kämpferisch etc. So auf dieses Glamour und ständige Gemeinsam-mit- dem-Mann-als-Freund- sein, habe ich keine Lust. Das ist störend. Ich schätze ich müsste selber ein Storyboard zeichnen. Was ich such scheint es leider nicht zu geben oder nicht so extrem wie ich das gern sehen würde. Das ist sehr schade.

Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.