Organspende

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  • #30863
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    Hey, ich hab mal wieder Lust, über Organspende zu reden.

    Wollt ihr eure Organe nach eurem Tod spenden?

     

    Wenn ja:

    Warum?

    Wollt ihr alles spenden oder macht ihr Ausnahmen?

    Habt ihr einen Organspendeausweis? 

    Falls nicht, warum habt ihr keinen?

    Würdet ihr eine Organspende annehmen, wenn ihr eine brauchen solltet?

     

    Wenn nicht:

    Warum nicht? 

    Habt ihr einen Organspendeausweis?

    Würdet ihr eine Organspende annehmen, wen ihr eine brauchen solltet?

     

    #30864
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    *wenn

     

    Wieso kann man keine Beiträge mehr bearbeiten? o.o

    #30865
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    also zur organspende…

    ja zur organspende

    ich hab nen organspendeausweis

    und ich spende alles

    und wieso? weil es mich wenn ich tod bin eh nicht mehr interessiert was von mir übrig bleibt oder nicht

    und wenn ich dann noch andere menschen damit glücklich machen… na dann lohnt sich das doch gleich doppelt =P

     

    ich wurde schon von meinem arzt gefragt, ob es für mich ok wäre einen meniskus von nem toten zu bekommen

    an sich hab ich damit keine probleme

    aber mich würde es nerven ständig tabletten/medikamente zu nehmen nur ,dass mein körper dieses doch i-wo fremde gewebe nicht abstößt

     

    wenns um größere dinge gehn würde wie herz, lunge, leber, niere, etc. da würde ich nicht nein sagen ^^

    ich mein wieso sollte man das den nicht annhemen? also ich liebe mein leben und würde es echt toll finden, eine möglichkeit zu haben weiter zu leben ;D

    #30866
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    Ich habe schon seit Jahren einen Organspendeausweis und finde das sehr wichtig. Wenn ich schon tot bin, kann ich so vielleicht noch jemand anderem das Leben retten. Und ich glaube nicht, dass sie die Geräte eher abschalten, nur weil sie Organe brauchen, dass ist Hollywood.

    #30867
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    Ja, ich möchte meine Organe nach dem Tod spenden. Ich brauche sie dann ja eh nicht mehr. Andere schon..

    Ja, ich will alles spenden und habe auch einen Organspendeausweis.

    Eine Organspende annehmen würde ich auch, wenn es nötig wäre.

    Und du?:)

    #30868
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    Wie alt muss man sein um einen Organspendeausweis zu Harn und wo bekommt man den?

    #30870
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    @MEril: Ab 14 kann man einer Spende widersprechen und ab 16 zustimmen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat eine extra Seite über Organspende, wo es alle möglichen Informationen gibt. Dort kann man sich auch Organspendeausweise auf Papier selbst ausdrucken oder kostenlos als Plastikkarte bestellen. Manchmal liegen die Karten auch in Arztpraxen etc. aus. 

    https://www.organspende-info.de/organspendeausweis

    #30869
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    @Claudiii: Ich möchte meine Organe auch spenden und habe einen Organspendeausweis. Wenn ich selbst Spenden bräuchte, würde ich sie auch annehmen.

    #30871
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    Danke 

    #30872
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    Ich möchte meine Organespenden und hole mir bald einen Organspende ausweis!
    Ich werde sie irgendwann nicht mehr brauchen aber andere! Ich kann anderen später helfen und ein Teil von mir wird weiter leben! Ich kann somit Leben erhalten! Das ist mir wichtig und ich glaube für jeden der eine Spende braucht ist es wichtig das viele viele Spenden!!!

    #30873
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    Ja,ich habe einen Organspendeausweis und habe das auch mit meiner Mutter abgesprochen.
    Mir persönlich ist das Thema sehr wichtig,da viele Personen die mir Nahe stehen eine Organspende benötigt haben/irgendwann benötigen könnten.
    Ich würde alles spenden und wenn ich eine benötigen sollte,diese auch annehmen.
     

    #30874
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    Letztens habe ich genau zu diesem Thema eine nette Diskussion verfolgt. Ein Argument der contra Seite konnte ich absolut nicht verstehen… Da sagte jemand, er würde nicht spenden, denn andere würden das sicher tun, er bräuchte das also nicht. Das fand ich doch etwas seltsam…

    Ich jedenfalls habe einen Organspendeausweis (seit ich 16 bin) und nach meinem Tod kann gerne alles von mir verwendet werden, was irgendwie zu gebrauchen ist. Ich wüsste auch nicht, was ich damit noch soll, wenn ich nicht mehr lebe und es ist irgendwie ein schöner Gedanke, dass mein Tod neben der Trauer, der er vermutlich bei Hinterbliebenden auslösen wird, auch noch etwas Gutes bewirken kann. Des Weiteren bin ich auch noch Blutspenderin und registrierte (wenn auch noch nie aktiv gewordene, weil ich bis jetzt zu niemandem passte) Knochenmarkspenderin.

    Den Organspendeausweis habe ich in erster Linie, weil ich niemandem antun möchte nach meinem Tod zu entscheiden, ob meine Organe gespendet werden dürfen und weil ich nicht möchte, dass sich jemand dagegen entscheidet, weil er den Gedanken nicht ertragen kann, dass mir Organe entnommen werden.

    Wenn ich ein Organ brauchen würde, um weiterzuleben, würde ich das wahrscheinlich annehmen. Ich bin bereit, meine Organe zu spenden, dann fühle ich mich auch irgendwie "berechtigt", selber Organe entgegen zu nehmen, auch wenn sich das jetzt blöd anhört. Irgendwelche Probleme, weil es das Organ eines Toten (in den meisten Fällen) ist, hätte ich vermutlich nicht.

     

    #30875
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    Das Contra-Argument ist nicht nur unverständlich, sondern falsch. Es spenden viel zu wenig Leute. Erstmal ist da natürlich das Problem, dass nur etwa 1% der Menschen rein rechtlich überhaupt dafür in Frage kommt, weil der Hirntod eingetreten sein muss, die Organe aber logischerweise noch funktionsfähig sein müssen. In den allermeisten Fällen versagen die Organe aber vor dem Eintritt des Hirntods.

    Das nächste Problem ist, dass von den wenigen Menschen, die in Frage kommen, noch weniger einen Organspendeausweise haben, aus welchen Gründen auch immer.

    Im Krankenhaus bei mir in der Stadt sind vorletztes Jahr von allen Menschen, die dort gestorben sind, nur 5 für eine Organspende in Frage gekommen.

    Zwei davon hatten einen Organspendeausweis mit Zustimmung, bei den anderen haben sich die Angehörigen dagegen entschieden.

    Ich finde es vor allem erschreckend, dass fast jeder Organspenden annehmen würde, wenn er sie bräuchte, aber im Vergleich dazu kaum jemand bereit ist, zu spenden.

     

    Ich denke, dass die meisten, die keinen Ausweis haben, schlicht und einfach zu faul sind, sich nicht für das Thema interessieren oder zu sich nicht damit auseinandersetzen wollen.

    Deshalb fände ich es besser, wenn grundsätzlich jeder Mensch Spender wäre, außer wenn man widerspricht.

    Ich bin mir sicher, dass die meisten Leute, die jetzt keinen Organspendeausweis haben, nicht widersprechen würden, weil es ihnen einfach egal ist. 

    #30876
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    Natürlich ist das contra Argument auch nicht korrekt, das ist mir durchaus bewusst, gar keine Frage. Allerdings darf man in dem Rahmen, in dem diese Diskussion stattfand, nicht zu sehr gewichten, denn es war eine Diskussion im Biologie Unterricht einer 6. Klasse war, die erst einmal alle ihre Meinung sagen, sich positionieren sollten oder Argumente nennen, die sie schon einmal gehört haben, bevor sie dann Material dazu bekommen haben und sich darüber richtig informieren sollten. Nachher sahen die Meinungen dann auch ganz anders aus!

    Das hätte ich vermutlich dazu erwähnen sollen, aber es ging mir nicht um die Richtigkeit des Arguments (oder eben darum, dass es falsch war), sondern mich schockte die Haltung dieses Jungens, der eben mit dem typischen Gedanken "wenn ich es nicht tue, macht es halt ein anderer" an die Sache heranging. Die meisten waren natürlich skeptisch, weil sie sich mit dem Thema nie wirklich beschäftigt haben und haben sich nicht wirklich positioniert beziehungsweise Gründe genannt, die sich schon einmal gehört hatten (vor allem in religiöser Richtung), aber diese Junge war eben ziemlich klar in meiner Aussage und das schockte mich 😉

     

    Darüber, dass man eigentlich grundsätzlich alle Menschen zu Spendern machen sollte, habe ich auch schon nachgedacht. Es würde zumindest alle Menschen zwingen, sich mit dem Thema etwas mehr auseinanderzusetzen und wenn das jemand nicht tut, haben andere Menschen (nicht so wie jetzt) keinen Nachteil deswegen. Ich versuche auch immer alle Menschen in meinem Umfeld zu bewegen, sich doch einen zuzulegen, auch wenn sie darauf einer Spende widersprechen und sei es nur, damit die Angehörigen die Entscheidung nicht treffen müssen.

    #30877
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    Wenn ja: ja
    Warum? – weil ich vllt später auch mal ein Organ brauche
    Wollt ihr alles spenden oder macht ihr Ausnahmen? – ohne Ausnahme
    Habt ihr einen Organspendeausweis?  – ja
    Falls nicht, warum habt ihr keinen?
    Würdet ihr eine Organspende annehmen, wenn ihr eine brauchen solltet? – ja
     

    Ich finde die Debatte sehr interessant und super aktuell. Die Zahlen gehen immer weiter zurück, obwohl immer mehr Menschen Organe brauchen.

    Ich finde es echt dumm von den Medien, dass immer nur die verkorsten Fälle in den Medien gezeigt werden. … Dabei gibt es so viele Menschen, denen dadurch ein "zweites" Leben geschenkt wurde.

     

     

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