Ständig verliebt in Mädchen, die entweder Hetero oder älter sind…

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Delorme vor 1 Woche.

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  • #34148

    Luxusgirl:)
    Teilnehmer

    Hallo Leute,

    Kurz zu meiner Person: Ich bin 17 und Lesbisch. Grade am 1.8 habe ich eine Ausbildung angefangen. Diese Woche sind 3 Workshops… Und eine von den, die da sind und auch in meiner Gruppe ist, finde ich hübsch… Vielleicht sogar noch mehr als hübsch… Ich glaube ich bin in sie verliebt. Ich denke ständig an sie und muss sie unauffällig natürlich ständig anschauen….

    Ich kann ihr das natürlich nicht sagen. Das würde alles im negativen verändern… SIe ist 20 glaube ich. Und ich habe mich so oft in meine Betreuerinnen in der dahmaligen Schule verliebt… Es nervt irgendwie langsam und zieht mich massiv runter…

    Nachmittags fährt sie mit einem Jungen mit seinem Auto nachhause, dass macht mich depressiv wenn ich die beiden zusamme sehe… (Sie hat einen freund aber nicht diesen)…

    Zu dem merke ich in der Runde von 16-22 jährigen, dass ich nicht soweit bin und das Gefühl habe einfach vom Denken her nicht so viel zu können… Ich denke ständig ich bin dumm… Traue mir nicht viel zu… Und wenn, dann nur weil ich etwas machen MUSS und keine andere Wahl habe…

     

    Ich habe ca. 10 OPs mit ca.25 Narkosen durch. Im Kopf bin ich fitt, es geht nur ums körperliche…

    Ich habe die starke befürchtung wie auch meine eltern manchmal, dass das von den OPs kommt.. Das ich nicht soweit bin wie 17 jährige es eigentlich sind…. Sagt mir meine mama sehr oft aber immer will ich das nicht wahr haben… Das macht mich fertig irgendwie…

     

    Hoffe jemand kann mir Rat geben… Über persönliche Nachrichten freue ich mich auch sehr…

    Danke schonmal im Voraus

     

    Luxusgirl

    #34150

    Delorme
    Teilnehmer

    Ich verstehe nicht warum du dich mit 17 als lesbisch bezeichnest, statt diese Anziehungskraft die bestimmte Mädchen auf dich ausüben mal konkreter zu hinterfragen.
    Einfach um dir nicht selbst irgendwas vorlügen zu müssen
    andererseits könntest du, indem du dich mal unter die Lupe nimmst, diese Anziehungskraft hemmen
    also dich „entlieben“, was besonders DICH entlasten würde.
    Es steht ja aktuell im Raum dass dieses ca. 20-Jährige Mädchen eine Hete ist und sich deiner Existenz gar nicht bewusst ist, oder habe ich da was falsch verstanden?

    SIe ist 20 glaube ich. Und ich habe mich so oft in meine Betreuerinnen in der dahmaligen Schule verliebt…

    Hast du nie hinterfragt warum du dich in deine Betreuerin „verliebt“ hast? Weil du lesbisch bist? Oder brauchtest du besondere Nähe die dir deine Mutter nicht gab?

    Zu dem merke ich in der Runde von 16-22 jährigen, dass ich nicht soweit bin und das Gefühl habe einfach vom Denken her nicht so viel zu können… Ich denke ständig ich bin dumm… Traue mir nicht viel zu… Und wenn, dann nur weil ich etwas machen MUSS und keine andere Wahl habe…

    Übersetzt heisst das du hälst dich für weniger Wert als andere Mädchen in deinem Alter oder die nahezu in deinem Alter sind. Hast du dir dahingehend nicht ein einziges Mal Gedanken zu gemacht wie „was wenn ich diese Mädchen/ Frauen so intensiv beneide, dass ich eigentlich nicht sie haben, sondern sie sein will?“

    Ich habe ca. 10 OPs mit ca.25 Narkosen durch. Im Kopf bin ich fitt, es geht nur ums körperliche…

    Ich habe die starke befürchtung wie auch meine eltern manchmal, dass das von den OPs kommt.. Das ich nicht soweit bin wie 17 jährige es eigentlich sind…

    Das ist das Interessante. Du hattest warum auch immer zahlreiche Ops durch, in denen du sediert wurdest. Das hat offenbar Auswirkungen auf deine Denkleistungen genommen und wahrscheinlich bleibt es nicht nur dabei. Sondern geht viel weiter, weil dein Körper die Jahre zu viel Stress von ausserhalb und vom Körperinneren ausgehend neutralisieren musste, was chemisch so wirkte, dass deine sexuelle Neigung sich intensiver auf bestimmte Mädchen/Frauen auslegt (aktuell! Es heisst nirgends das es medizinisch unveränderbar wäre). Wobei nicht zu leugnen ist, das du dafür auch vorprädestiert sein könntest. Also im Mutterleib könnte sich bei dir schon etwaige Veranlagungen eingenistet haben, aber sie gingen nicht von alleine los, sondern nur mit Hilfe der Trigger wie Medikamente und psychischer Attacken die körperlichen Stress auslösten. Stichwort rüde Eltern. Oder du wurdest mit einem allgemeinen Unangenommensein konfrontiert das du durch deine geerbten Veranlagung(en) nicht anders als „Verliebtheit“=Lesbisch interpretieren konntest. Bislang zumindest.

    Ich wette du hattest wegen deiner OpZeit auch weniger Freunde besonders Freundinnen?

    Das wäre dann wieder ein Puzzelteil mehr, das dir dabei helfen könnte diese Anziehungskraft zu hemmen. Du musst die Puzzelteile nur richtig anordnen, dann ergibt sich ein Bild.

    Dann könntest du dich auf deine Sachen konzentrieren und kämst voran, statt sehnsüchtig darauf zu hoffen, dass sie sich mal für dich interessieren wird.

    PS: Ich beschäftige mich wissenschaftlich mit weiblicher Homosexualität und bin anti-religiös, auch wenn ich paar mögliche Annahmen von denen bezüglich weiblicher Homosexualität für wahrscheinlich richtig halte – je nach Individuum. Nur zur Info. Nicht das mir wer unterstellt ich wäre eine von der Sorte „pray the gay away“ oder beziehe das auf alle Lesben/aufs Lesbischsein generell oder das ich „umpolen“ will. So ist es nicht. Es geht mir mehr ums Entlieben. Die Begriffsstutzigen unter euch sollten sich mal wissenschaftlich zur Verliebtheit informieren! Vielleicht versteht ihr ja dann was ich meine.

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